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| Ju |
sanft, Prinzip des Nachgebens |
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| Do |
Weg, philosophisches Prinzip |
Ursprung und Entwicklung des Judo
Judo ist ein Wettkampfsport, dessen Herkunft aus der Selbstverteidigung
herrührt. Selbstverteidigung und Selbstverteidigungssysteme gibt
es, solange die Menschen leben und durch den Kampf Mann gegen Mann ihre
Probleme zu lösen versuchen.
Judo heißt vor allen Dingen:
• den Partner / Gegner achten (vor Verletzungen schützen)
• auf der Matte üben
• sich bewegen
• mit vielen Partnern kämpfen oder, wie die Japaner sagen "mit
dem Körper begreifen"
Mit "Ju" ist nicht etwa sanft im Sinne von weich oder schwächlich,
sondern vielmehr heißt hier sanft "nachgeben, bis der richtige
Augenblick kommt" (Kano), um den Gegner unter Ausnützung seiner
Kraft zu besiegen. Der Gegner ist besiegt, wenn er zu Boden geworfen wurde.
Sein Fallen ist die Folge seines Unvermögens, die Balance zu bewahren.
Mit "Do" ist der Weg zum Erlernen der Kunst gemeint. Das Prinzip
des "Nachgebens" basiert ferner auf der der Charakter- und Persönlichkeitsbildung.
Es somit das zweite Prinzip des Judo, das "Sozialprinzip", d.h.
es geht darum, mit dem Partner zu üben, ihn zu schonen und eben nicht
"niederzumachen" oder " zu vernichten". Dies steht
im Gegensatz zu zahlreichen anderen Selbstverteidigungsarten.
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