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Zunächst ein paar Worte zu dem, was Karate
nicht ist:
In der Öffentlichkeit wird Karate oftmals gleichgesetzt mit dem Zerschlagen
und Zertreten von Brettern und Ziegelsteinen, aber die Fähigkeiten
dazu entstehen erst als Nebenprodukt langjährigen und regelmäßigen
Trainings. Im Training selbst spielen diese Schauvorführungen keine
Rolle.
Was aber ist Karate?
Karate ist ein Sport,
eine Kampfkunst,
eine wirkungsvolle Selbstverteidigung
- je nachdem, wer Karate warum betreibt
Als Sport stärkt Karate Kondition, Schnellkraft, Muskulatur,
Beweglichkeit und das Gefühl für den eigenen Körper. Die
plötzliche An- und Entspannung der Muskeln spielen eine ebenso große
Rolle, wie das richtige Zeit- und Distanzgefühl.
Als Kampfkunst bietet Karate noch viel mehr: Die Vervollkommnung des Charakters
durch lebenslanges Arbeiten an der eigenen Persönlichkeit wird angestrebt.
Dazu bedarf es neben dem regelmäßigen Training aber auch der
Bereitschaft, sich mit der Philosophie des Karate-Do auseinanderzusetzen.
Und letztendlich ist Karate eine effiziente Form der Selbstverteidigung,
die für Männer und Frauen, Kinder und ältere Menschen gleichermaßen
geeignet ist, da nicht die körperliche Kraft, sondern die schnelle
und präzise Ausführung der Techniken ihre Effektivität
ausmachen.
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